Constance Ganzert
Fachärztin für Chirurgie,
ganzheitliche Darmspezialistin, orthomolekulare Therapeutin,
Epigenetik Coach
Für Menschen mit Darmproblemen, die trotz normalen Blutergebnissen und Untersuchungen spüren, dass etwas nicht stimmt. Ein ganzheitlicher Ansatz als goldene Mitte zwischen Schulmedizin und komplementären Methoden, der Probleme nicht isoliert betrachtet und so einen klaren Weg zurück zu mehr Wohlbefinden schafft.
Schwerpunkte
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Die orthomolekulare Medizin beschäftigt sich mit der individuellen Versorgung des Körpers mit lebenswichtigen Mikro- und Makronährstoffen. Dazu gehören unter anderem Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren und Fettsäuren.
Fühlen Sie sich häufig erschöpft, wenig belastbar oder anfällig für Infekte? Leiden Sie unter Konzentrationsproblemen, Schlafstörungen, Verdauungsbeschwerden oder haben Sie das Gefühl, trotz einer ausgewogenen Ernährung nicht optimal versorgt zu sein? Das können Hinweise für eine Unterversorgung sein.
Mithilfe von gezielten Laboruntersuchungen prüfe ich, ob ein Mangel oder ein erhöhter Bedarf bei Ihnen vorliegen könnte. Auf dieser Grundlage erhalten Sie eine individuell abgestimmte Empfehlung. Dabei geht es nicht um eine wahllose Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, sondern um eine gezielte und medizinisch begleitete Versorgung.
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Bei der ganzheitlichen Schilddrüsentherapie betrachte ich nicht nur einzelne Schilddrüsenlaborwerte, sondern den Menschen und seine Symptome als Ganzes. Neben der Schilddrüsenfunktion beziehe ich auch Faktoren wie Nährstoffversorgung, Ernährung, Stress, Schlaf und das allgemeine Wohlbefinden unter evtl. bereits etablierter Schilddrüsenmedikation mit ein.
Ziel ist eine individuell abgestimmte Behandlung, welche schulmedizinische Therapie sinnvoll ergänzt. Dabei steht Ihr persönliches und langfristiges Wohlbefinden im Mittelpunkt. Haben Sie in dem Zusammenhnag schon einmal von HPU/KPU gehört?
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HPU steht für Hämopyrrollaktamurie, KPU für Kryptopyrrolurie.
Die HPU/KPU ist eine Stoffwechselstörung, die jedoch keine anerkannte Erkrankung darstellt.
Kurz gesagt handelt es sich um fehlgefaltete Häm-Moleküle, die an verschiedenen Stoffwechselprozessen beteiligt sind. Betroffene haben dadurch meistens einen bunten Strauss an Symptomen, welche häufig nicht mit dieser Störung in Zusammenhang gebracht werden.
Durch das vermehrte Ausscheiden über den Urin von Stoffwechselprodukten (fehlgefaltetes Häm), verliert der Körper zentral wichtige Mikronährstoffe – insbesondere Vitamin B6, Zink und Mangan. Diese stehen dem Körper an anderen Stellen dann nicht mehr zur Verfügung.
Müdigkeit und Erschöpfung sind häufig die Hauptsymptome für HPU/KPU. Darüber hinaus reihen sich folgende Symptome häufig in den Symptomkomplex ein:
o Reizdarm und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
o Entgiftungsstörungen mit Chemikaliensensitivität
o Autoimmunerkrankungen wie z. B. Hashimoto-Thyreoiditis
o Psychische Symptome: Ängste, chronischer Stress, Depressionen, Konzentrationsschwierigkeiten, beeinträchtigte Gedächtnisleistungen, Schlafstörungen
o Muskel- und Gelenkschmerzen (Fibromyalgie)
o Allergien
o Zyklusstörungen
o Wundheilungsstörungen und Haut/Haare/Nägel – Themen
o Infektanfälligkeit
o Neigung zu Neurodiversität, ADS/ADHS, Hochsensibilität
o Histaminsensitivität
Eine Schritt für Schritt Diagnostik und Therapie kann helfen Symptome langfristig zu verbessern.
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Die Epigenetik beschreibt, wie Umwelt, Ernährung, Stress, Schlaf und Lebensstil beeinflussen können, welche Gene in unserem Körper aktiv sind. Die Gene selbst werden dabei nicht verändert. Vielmehr verändert sich, wie stark bestimmte genetische Informationen genutzt werden.
Unsere Gene bestimmen daher nicht allein über unsere Gesundheit. Sie sind vielmehr eine persönliche Landkarte, die dabei helfen kann, die individuellen Bedürfnisse des Körpers besser zu verstehen.
Die Epigenetik zeigt, dass neben unserer Veranlagung auch unsere Lebensweise eine wichtige Rolle spielt. Dieses Wissen kann dazu beitragen, Gesundheit und Wohlbefinden im Alltag gezielt zu unterstützen.
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Bioidentische Hormone entsprechen in ihrer Struktur den Hormonen, die der Körper selbst bildet. Sie können langfristig eingesetzt werden, wenn die eigene Produktion zu liegen kommt (Wechseljahre). Aber auch begleitend oder übergangsweise können bioidentische Hormone z.b. bei Kinderwunsch, prämenstruellem Syndrom, PCOS oder Endometriose eingesetzt werden.
Auch der Darm, die Psyche oder die Schlafqualität können von einer Einnahme profitieren. Eine individuelle Diagnostik und Therapie sind aber zwingend notwendig.
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In der klassischen Schulmedizin werden häufig grundlegende Laborwerte wie Blutzucker, Cholesterin oder Leberwerte bestimmt. Die funktionelle Medizin betrachtet darüber hinaus weitere Marker, um ein umfassenderes Bild von Stoffwechsel, Hormonhaushalt, Immunsystem und Nährstoffversorgung zu erhalten.
Spezielle Blutanalysen können dabei helfen, gesundheitliche Zusammenhänge individueller zu erfassen. Sie zeigen nicht nur, ob Werte im Normbereich liegen, sondern können auch Hinweise auf beginnende Ungleichgewichte oder einen erhöhten Unterstützungsbedarf geben.
Auf dieser Grundlage lassen sich persönliche Präventions- und Behandlungskonzepte entwickeln. Dazu können beispielsweise eine angepasste Ernährung, Mikronährstoffe, Veränderungen des Lebensstils oder pflanzliche Präparate gehören. Ziel ist es, mögliche Ursachen genauer zu betrachten und den Körper gezielt zu unterstützen.
Ich arbeite hier neben schweizerischen Laboren mit Speziallaboren für integrative Medizin in Deutschland zusammen.
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Wenn Lebensmittel Beschwerden auslösen
Manche Beschwerden treten immer wieder nach dem Essen auf, ohne dass sofort klar ist, welches Lebensmittel dahintersteckt. Dazu können Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Verstopfung, Müdigkeit oder Herzklopfen gehören.
Eine gezielte Diagnostik kann helfen, mögliche Unverträglichkeiten oder Allergien besser einzuordnen. Die häufigsten Tests auf Unverträglichkeiten sind:
o Laktose
o Fruktose
o Sorbit
o Histamin
o Weizen, etwa bei Zöliakie oder Weizensensitivität
o IgE-vermittelte Allergien mit unmittelbaren Reaktionen (Ausschlag, Juckreiz, etc.)
Ergänzend können weitere Tests auf ausgewählte Lebensmittel oder Lebensmittelgruppen sinnvoll sein. Welche Untersuchungen für Sie geeignet sind, entscheiden wir anhand Ihrer Beschwerden und Ihrer persönlichen Vorgeschichte.
Ob eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder eine echte Allergie hinter Ihren Beschwerden steckt, klären wir gemeinsam sorgfältig ab. Auch Veränderungen der Darmflora sowie Bakterien, Pilze oder Parasiten können dabei eine Rolle spielen.
Da sich Unverträglichkeiten und Fehlbesiedlungen häufig überschneiden, betrachten wir mögliche Zusammenhänge umfassend. Ziel ist es, Orientierung im Ernährungsdschungel zu schaffen und eine Ernährung zu finden, die zu Ihnen, Ihrem Körper und Ihren guten Darmbakterien passt.
Kinesiologische Testung
Als ergänzende Methode kann auch eine kinesiologische Testung eingesetzt werden. Sie kann dabei helfen, individuelle Reaktionen auf bestimmte Lebensmittel näher zu betrachten und mögliche Zusammenhänge zu erkennen. Die kinesiologische Testung ersetzt jedoch keine medizinisch anerkannte Allergie- oder Unverträglichkeitsdiagnostik, sondern wird bei Bedarf ergänzend in die ganzheitliche Beurteilung einbezogen.
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Histamin ist ein natürlicher Botenstoff des Körpers und Bestandteil vieler Lebensmittel. Beschwerden können entstehen, wenn mehr Histamin anfällt, als der Körper ausreichend abbauen kann. Dabei ist häufig nicht nur ein einzelner Faktor ausschlaggebend.
Bei der Abklärung betrachten wir deshalb mögliche Zusammenhänge umfassend: die Gesundheit des Darms, die Zusammensetzung des Mikrobioms, eine mögliche Fehlbesiedlung sowie die Versorgung mit Nährstoffen, die für den Histaminabbau wichtig sind. Auch die individuelle genetische Veranlagung kann beeinflussen, wie gut Histamin verarbeitet wird.
Ziel ist es, mögliche Ursachen und persönliche Auslöser genauer zu erkennen. So kann besser eingeschätzt werden, ob tatsächlich eine Histaminsensitivität vorliegt oder ob andere Beschwerden ein ähnliches Bild verursachen. Auf dieser Grundlage lässt sich ein individueller Weg finden, ohne Lebensmittel unnötig und dauerhaft einzuschränken.
Hand in Hand - die goldene Mitte
Ich nehme mir in meiner Therapie und Diagnostik das Beste aus beiden Welten. Der klassischen „Schulmedizin“ und komplementären Medizin. Die beste Medizin ist die, die dem Menschen weiterbringt. Manchmal ist dies ein Antibiotikum, manchmal eine pflanzliche Therapie.
Um dies effektiv herauszufinden wende ich bei meinen PatientInnen die Technik der Bio-Kinesiologie an. Dies erspart oft den Wechsel in mehreren Therapeutika und führt schneller zum Ziel.